Datenschutzerklärung by myself

Präambel

Artikel 12 der EU-Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) fordert, dass ich Ihnen „in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form und in einer klaren und einfachen Sprache“ erkläre, was hier auf dieser Webseite geschieht. Da ich dabei nicht davon ausgehen darf, dass meine Blogbesucher etliche Jahre Informatik, Jura oder Datenschutz studiert haben und ich das auch nicht habe, schreibe ich hier so, wie ich es verstehe und hoffe, meine Leser verstehen es auch. Was hier auf dieser Webseite geschieht, können Sie auf meiner Seite Impressum/über mich nachlesen. Weiters gilt Folgendes: in Anlehnung an (Quelle: https://ditze.net/datenschutzerklaerung/)

Impressum

Das Gesetz erfordert es eigentlich ein vollständiges Impressum zu platzieren. Ich bin mir dessen bewusst,
stelle mir aber gleichzeitig die Frage: „was ist mit dem Schutz meiner Daten?“ Muss ich diese wirklich im Internet so öffentlich präsentieren? Nein, das werde ich zu meinem eigenen Schutz nicht tun.
Ich kann dazu nur sagen:
Diesen Blog sehe ich als eine virtuelle Selbsthilfegruppe bzw. Informationsplattform zum Thema MCS.
Der Blog wird von der Schweiz aus bedient. Der „Sitz“ der Schreiberin liegt im Kanton St. Gallen.
Man kann mich erreichen unter der Mail-Adresse: mcs-selbsthilfe@gmx.ch
Siehe auch nachfolgend Kontakte.
Über Mail kann ich selbst „filtern“ ob ich diesen Kontakt annehmen und beantworten will oder nicht.
Das Bekanntgeben von Telefonnummer oder Anschrift ist für mich, als würde ich bei meiner Wohnung die Türe
offenlassen, so dass jeder Unbefugte hineingehen kann. Und das will ich nicht.

Hosting

Dieser Blog wurde auf einer Gratisversion von WordPress erstellt.
Bitte lesen Sie deren Datenschutzbestimmungen. Da ich keine Funktionen ausserhalb von WordPress hinzugefügt habe, nehme ich an, dass die Datenschutzbestimmungen von WordPress genügen. https://automattic.com/privacy/

Statistiken

Diese Website nutzt wahrscheinlich Google Analytics und auch die Standard-WordPress-Statistiken. Die von WordPress in der Gratisversion automatisch installierte Statistik lässt sich nicht löschen.
Wenn Sie also diesen Blog besuchen, wird irgendwo im Internet Ihre IP-Adresse hinterlegt. Jeder Schritt den Sie im Internet gehen, wird irgendwo erfasst. Alles was ICH tun konnte um das zu verhindern, habe ich nach bestem Wissen und Gewissen getan.

Plugins

Ja, die benutzt jede Webseite und ich sage Ihnen, ich hab keine Ahnung wieviel Plugins da bei WordPress automatisch laufen, der Nachteil einer Gratisversion eines Programms, bei dem man auch mit unerwünschter Werbung leben muss. WordPress hat automatische Plugins, die sich in der Gratisversion nicht deaktivieren lassen.
Aber gemäss WordPress genügen deren Datenschutzbestimmungen, wenn ich nichts „Fremdes“ hinzugefügt habe und das habe ich nicht getan. Ich habe nichts an Plugins hinzugefügt, was nicht schon da war. Ich wüsste gar nicht wofür ich die bräuchte. Aber ich arbeite dran … (an meinem Wissen)

Kontaktaufnahme

Sie können wie bereits im Impressum erwähnt, statt einen Kommentar unter meine Beiträge zu schreiben (Kommentarfunktion gelöscht) mir ein Mail schicken. Allerdings muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie mir mit einem Mail Ihre Daten zuschicken. Wie bereits eingangs erwähnt, müssen Sie, wenn Sie wollen dass diese Daten sofort gelöscht werden, mich in Ihrem Mail darauf hinweisen.

Ansonsten handhabe ich das mit den Mails so:
Sie werden nur von mir gelesen und nicht weiterverbreitet.
Zu meinem Computer habe nur ich Zugang und das Passwort meines Accounts kenne nur ich.
In der Regel lösche ich Mails erst dann, wenn meine Mailbox wieder einmal aus allen Nähten platzt. Das passiert in der Regel einmal im Jahr. Sollte ihnen das zu spät sein, müssen Sie mich in Ihrem Mail ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich Ihr Mail sofort zu löschen habe.

Kommentare

Die Kommentarfunktion habe ich gelöscht. Neue Beiträge können nicht mehr kommentiert werden, Sie können mir aber wie gesagt, gerne einen Kommentar per Mail zukommen lassen. Die bereits bestehenden Kommentare, die vor den neuen DSGVO-Richtlinien am 25. Mai 2018 abgegeben wurden, habe ich zwar entfernt, aber archiviert. Sie sind zu treffend, als dass ich sie hätte löschen wollen. Wer nicht damit einverstanden ist, der kann mir das bitte mitteilen, dann werde ich sie selbstverständlich für immer löschen.
Durch das Ausschalten der Kommentarfunktion sollte künftig keine Gefahr bestehen, dass aufgrund meines Blogs WordPress irgendwie zu Ihren Daten kommt.
Auf gut Deutsch:
Künftig geht nur lesen und gucken, aber nix sagen und wenn doch, ein Mail schicken.

Links

Ich habe in meinen Texten oft auch Links eingebunden die zu YouTube oder anderen Anbietern führen. Sobald Sie diese Links anklicken, befinden Sie sich ausserhalb meines Blogs bei einem anderen Anbieter und müssen sich dort, über die Datenschutzrichtlinien informieren. Wollen Sie vermeiden, dass dort Ihre Daten irgendwie „registriert“ werden, dürfen Sie die Links nicht anklicken. Da ich allerdings nur seriöse Quellen benutze, muss ich einmal annehmen, dass die Anbieter dieser Seiten Sie entsprechend schützen, wenn Sie deren Seite benutzen.

Cookies

Sie wissen was ein Cookie ist? Nein? Ok, das können Sie hier nachlesen. Manche Menschen haben Angst vor Cookies, weil sie glauben, dass man damit herausbekommen kann, ob sie (diese Menschen mit der Angst) gestern Abend auf einer Porno-Seite waren oder sich insgeheim für satanistische Nazischergenmusik interessieren. Deswegen möchte kaum jemand, dass eine Website Cookies speichert. De facto ist es aber so, dass Websites ohne Cookies heute kaum noch funktionieren. Und so lange nur First-Party-Cookies eingesetzt werden, ist das mit dem Tracking der Nazi-Porno-Seiten nicht möglich. Diese Website nutzt bestimmt auch Cookies – allerdings nur die „guten“ First-Party-Cookies. Third-Party-Cookies habe ich zumindest nicht bewusst in diese Website integriert. (Quelle: https://ditze.net/datenschutzerklaerung/)

Ach übrigens, ich rate Ihnen sowieso täglich den Internetverlauf, die temporären Internetdateien und die Cookies zu löschen und so Ihre Festplatte zu bereinigen. Das bringt nicht die absolute Sicherheit, aber es ist schon mal was in diese Richtung.

Abmahnungen (Quelle: https://ditze.net/datenschutzerklaerung/)

Bevor Sie, der Leser, mich wegen eventuell fehlender, unvollständiger oder nicht ausreichend durchdrungener Aspekte der DSGVO abmahnen, berücksichtigen Sie bitte die Worte der zur Einführung der Verordnung zuständigen EU-Justizkommissarin Věra Jourová. Die sagte in einem Interview mit der ZEIT wörtlich: „Es geht [bei der DSGVO] um gesunden Menschenverstand und Verhältnismäßigkeit. Wenn Ihnen jemand eine E-Mail schreibt und Ihnen zugesteht, dass Sie seine Daten verwenden dürfen, dann ist doch klar, dass er Ihnen eine Einwilligung erteilt. Im Übrigen sanktionieren die Datenschutzbeauftragten nicht nur, sondern beraten auch. Meine Prognose ist, dass sich die Behörden auf die Anbieter konzentrieren, die den größten Schaden verursachen können, die die meisten Daten verarbeiten.“

Anmerkung meinerseits:
Für eine Beratung von Fachleuten wäre ich sehr dankbar. Bitte kostenlos!

Darüber hinaus verweise ich hier auch gerne auf eine Aussage des deutschen „Vaters“ der DSGVO, Jan Philipp Albrecht. Er schreibt in seinem Blog wörtlich: „Was hingegen nicht eintreten wird, ist dass […] die Aufsichtsbehörden und irgendwelche Abmahnanwälte plötzlich eine ganz andere Gangart gegenüber all den kleinen Unternehmen, Einzelunternehmern, Vereinen und Bloggern einlegen werden.“ Sie dürfen davon ausgehen, dass ich beiden Akteuren im Falle einer Abmahnung hiervon berichten werde.

Zuguterletzt

Wer sich im Internet bewegt, läuft ständig Gefahr, Spuren zu hinterlassen.
Wollen Sie absolut sicher sein, dass keine Daten von Ihnen ins Netz gelangen, dann verlassen Sie das Internet. Das ist das einzige was für mich wirklich klar und verständlich ist, weshalb ich selbst das Internet nur noch möglichst wenig benutze.

Man hat es uns einmal schmackhaft gemacht. Man hat uns jahrelang geködert und alles so eingerichtet, dass ohne Internet fast nichts mehr geht. Es wurde jahrelang mit unseren Daten Schindluder getrieben und jetzt sollen wir, die ganz normalen Anwender, abgemahnt werden, wenn irgend etwas nicht regelkonform ist?
Ich bin nicht die Einzige, die sich mit dem Thema Datenschutz schlicht und einfach überfordert fühlt, und wenn es schon zwingend für alle ist, dass wir diese Richtlinien einhalten, dann sollten wir auch die Möglichkeit haben, einen Gratisservice in Anspruch zu nehmen, der uns da unterstützt und berät.

Ich weiss, in einer Zeit wo Anstand und Respekt nicht mehr zu den Tugenden eines Menschen gehören sind solche Richtlinien absolut notwendig, aber seien Sie doch bitte nachsichtig bevor Sie mir eine Klage anhängen. Schicken Sie mir doch bitte ein Mail und helfen Sie mir, meinem Blog den DSVGO-Richtlinien anzupassen, wenn Sie es besser können.

 

 

Advertisements