MCS – Eine Krankheit die nicht sein darf?

 

Eigentlich ganz klar.
Schädliche Stoffe sind eine lukrative Einnahmequelle, die nicht versiegen darf.
Die Chemieindustrie produziert Chemikalien, zum Teil sehr schädliche, die in unseren Lebensmitteln und allen Dingen, des täglichen Gebrauchs enthalten sind. Davon werden wir chronisch krank (Colitis, Migräne, Bronchitis, Gastritis, Rhinitis, Neurodermitis, Allergien usw.)

Wir gehen zum Arzt und müssen dort immer wieder hin, denn so lange wir diese Stoffe einnehmen, auftragen oder einatmen, werden unsere Beschwerden nicht besser und der Arzt wird uns in den seltensten Fällen über die Schädlichkeit dieser Stoffe informieren. Oftmals weiss er es nicht einmal.
Die Pharmaindustrie produziert Medikamente, mit denen all diese Symptome gelindert werden können (geheilt werden sie nicht, aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache).
Der Arzt empfiehlt, verschreibt oder verkauft Präparate, die dem Patienten helfen sollen, die Symptome zu lindern; eventuell klingen sie dann für eine gewisse Zeit ab. Oftmals werden die Beschwerden aber chronisch. Helfen alle schulmedizinischen Therapien nichts, werden die Krankheiten auf die Psyche geschoben. Der Hausarzt, Allergologe oder Internist, verweist den Patienten dann zu einem Psychiater. Wenn sich dort nach vielen Sitzungen heraus stellt, dass der Patient kein psychisches Problem hat, sondern ein organisches oder sich die Symptome durch die Einnahme von Medikamenten sogar noch verschlimmern, geht das Ganze wieder von vorne los. Manchmal ist der Patient schlau genug, auf seinen Körper zu hören und ihn zu beobachten, was grad beim Herausfinden von Allergien und Unverträglichkeiten notwendig ist, und fängt an sich selbst zu informieren. Seine Beobachtungen und Erfahrungen, nämlich dass er durch Weglassen gewisser Stoffe seinen Zustand verbessern kann, interessiert aber kaum jemanden der hier genannten.

MCS*-Betroffene sind beschwerdefrei, wenn sie alle schädlichen Chemikalien meiden, die als Auslöser in Frage kommen. Das heisst, sie müssen alles aus ihrem Leben streichen, was sie krank macht, bzw. krank gemacht hat. Das führt oft zu einem sehr eingeschränkten Leben und vielfach bis zur Isolation.
Damit können sie aber über Jahre andauernde chronische Beschwerden komplett zum Verschwinden bringen und sie fühlen sich gesund und völlig normal, bis sie wieder mit einem Auslöser in Kontakt kommen. Normal ist so ein Leben im Sinne der heutigen Zeit nicht, in der alles Künstliche, das uns seit Jahren als unbedenklich verkauft wird, als normal bezeichnet wird.
Doch selbst so „harmlose“ Zusätze wie Konservierungsmittel oder Farbstoffe, die wir fast in jedem Produkt und Lebensmittel finden, können allergieauslösend und sogar krebserregend sein. Der dauerhafte Gebrauch solcher Stoffe, und die lassen sich nun Mal in einem normalen Haushalt nicht umgehen, macht uns schlicht und einfach krank. Man bedenke die Anzahl Chemikalien von denen wir täglich umgeben sind. Es geht nicht um einzelne Produkte mit fragwürdigen Inhaltsstoffen. Die Gesamtsumme, alle anderen Umweltfaktoren mit eingerechnet, macht das Gift.

Es ist der Irrsinn unserer modernen Gesellschaft, dass wir nicht bereit sind, die Ursachen zu vermeiden, und uns stattdessen gerne und kostenaufwendig behandeln lassen. Nur ein paar wenige schaffen es, oft nach vielen Jahren der Verzweiflung, der Sache auf den Grund zu gehen und stellen meist fest, dass da etwas komplett verkehrt läuft. Wollen sie aufklären, werden sie nicht selten heftig bekämpft. Denn man müsste wohl all die schädlichen Stoffe konsequent aus unserem Leben streichen und komplett umdenken. Der Mensch würde gesundheitlich enorm profitieren, doch ein ganzer Wirtschaftszweig würde zusammen brechen.

Die Geister die man einmal rief und als Fortschritt hoch gelobt hat, wird man so schnell wohl nicht mehr los. Man wählt sozusagen das kleinere Übel, nämlich die schleichende Vergiftung der Menschen, was ja so schlecht auch wieder nicht ist, angesichts derer, die davon profitieren.

 

(*Dr. Theron Randolph/USA, geb. 1906 – gest. 1995, war ein Allergologe. Er stellte fest, dass seine Patienten oft nicht auf das Lebensmittel selbst allergisch oder unverträglich reagiert haben, sondern auf die Stoffe, mit denen sie behandelt wurden, bzw. die ihnen zugesetzt wurden. Er hielt das in umfassenden klinischen Studien fest. Mittlerweile gibt es unzählige weitere Studien und Fachberichte zum Thema MCS und trotzdem kämpfen Betroffene immer noch um Akzeptanz)

 

Advertisements