BITTE UNTERSCHREIBT MIT UNS, FÜR UNS UND FÜR EUCH

Dieses Thema geht uns alle an

Immer mehr Gifte in unserem Alltag – Immer noch zuwenig Verständnis für Geschädigte.

Dioxin in Eiern, Mineralöl in Reis und Cerealien, Pestizide in Gemüse und Obst, Antibiotika im Fleisch, Weichmacher in Verpackungen, schädliche Substanzen in Körperpflegeprodukten, Triclosan in Zahnpasten, Sodium Lauryl Sulfate in Shampoos, Quecksilber in Amalgamfüllungen und Energiesparlampen, hochallergene Duftstoffe, Tenside und Enzyme in Waschmitteln und Weichspülern, toxische Substanzen in Parfüms und Aftershaves, Formaldehyd in Textilien, Lösungsmittel in Holzpflegemitteln oder Inneneinrichtungen, Ausgasungen aus Laserdruckern usw. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendeine Hiobsbotschaft in Bezug auf Schadstoffe von irgendwoher kommt.
Hätte unser Körper nur eines von den hier oben aufgezählten zu verarbeiten, so würde er das im Normalfall auch schaffen. Aber die zunehmende Flut an Schadstoffen überfordert unser Immunsystem.

Wir wurden in einer Zeit geboren, in der das Umweltbewusstsein noch nicht so ausgeprägt war wie heute. Und auch wenn wir heute vieles wissen und versuchen uns vor bekannten Schadstoffen zu schützen, wird immer wieder Neues entdeckt, das unserer Gesundheit schadet. Bei vielem was vor Jahren noch als unbedenklich angepriesen wurde, hat sich mit der Zeit herausgestellt, dass es schädlich ist. Und so haben wir denn alle vieles in gutem Glauben verwendet und angewendet.
Tatsache ist, dass es auf dieser Welt bereits Millionen Menschen gibt, die man aufgrund dessen als Geschädigte bezeichnen kann. Menschen, die durch das Zuviel von allem gar nichts mehr aushalten, weil das Fass in ihrem Körper voll ist mit Giften. Dieses läuft nur schon durch geringste Mengen mit denen der Betroffene über die Haut, die Atmung oder durch die Nahrung in Kontakt kommt über.

Diese Krankheit nennt sich MCS (multiple chemical sensitivity). Obwohl MCS 1948 entdeckt  wurde, von der WHO seit 1992 als organische Krankheit klassifiziert und in vielen Ländern anerkannt ist, kämpfen in Europa, noch viele Betroffene in Staaten wie Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich usw. um ihr Recht, obwohl Menschen mit dieser Erkrankung oft nur noch zum Teil oder gar nicht mehr arbeitsfähig sind. Oft handelt es sich dabei um hochqualifizierte Leute, die gerne noch eine Tätigkeit in ihrem angestammten Beruf ausführen würden, aber nicht mehr können. Sie werden durch Schad- und Duftstoffe behindert, in der Freizeit und im Beruf .
In der Schweiz ist MCS gar nicht anerkannt und deshalb haben viele nicht einmal ein Interesse daran, Betroffene ernst zu nehmen.

Daher müssen wir um etwas kämpfen, was in vielen Ländern schon selbstverständlich ist, nämlich die Anerkennung dieser von der WHO bereits seit 20 Jahren anerkannten Krankheit MCS.
Es geht dabei nicht primär um einen erleichterten Einstieg im Falle eines Rentenantrages, sondern vor allem auch darum, dass durch das Ernst nehmen von MCS, Bedingungen in Arztpraxen und Krankenhäusern geschaffen werden, die die Behandlung von MCS-Betroffenen möglich macht. Arbeitsbedingungen müssen geschaffen werden, die auch einem MCS-Erkrankten die Chance bieten, seinen Lebensunterhalt weiter zu bestreiten. Es müssen mcs-gerechte Wohnräume geschaffen werden, damit Erkrankte unbelastet wohnen können. Damit wäre einem Betroffenen schon sehr geholfen, denn es bleiben immer noch unzählige andere Hürden in der Bewältigung eines Alltags mit MCS (beduftete Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel, Behörden, Ämter usw.) Solange die Krankheit nicht anerkannt ist, fehlt auch in der Bevölkerung und überall dort wo man Bescheid wissen sollte, die so dringend nötige Information. Diese würde Verständnis und Bewusstsein schaffen und für Betroffene sehr hilfreich sein.

Geschieht nicht bald etwas in diese Richtung, kann Erkrankten nicht mehr adäquat geholfen werden, was die Situation dermassen verschlimmert, dass sie weiter geschädigt werden und zusätzlich noch durchs soziale Netz fallen. Von den Arbeitsämtern als nicht vermittelbar eingestuft, von den Rentenanstalten als nicht leistungsberechtigt abgewiesen und von den Sozialämtern mit einem Kopfschütteln empfangen, so endet meist der mühsame Überlebenskampf eines Betroffenen.

Bitte gebt uns Eure Stimme.

HIER!!!

Helft mit, dass wir in dieser Sache endlich auch von oberster Stelle Unterstützung erhalten.

Herzlichen Dank!!!

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