Unser Immunsystem und die Liebe

Es gibt Tiermütter, die nach der Geburt ihre Jungen nicht annehmen, was für diese den sicheren Tod bedeutet. In Zoo’s greift der Mensch ein. Er nimmt sich der Jungen an. Diese werden dann nahrungstechnisch aufgepäppelt und wenn sie Glück haben, bekommen sie einen Pfleger oder eine Pflegerin, die ihnen auch noch die Zuneigung geben, die auch für ein Tierbaby wichtig ist. Ein wunderschönes Beispiel einer solchen Liebe zwischen Mensch und Tier konnte man im Falle des Eisbären Knut sehen. Wie sehr ein Tierbaby Liebe braucht, zeigen die vielen Filme und Bilder, die in der Aufzuchtzeit von Knut entstanden sind. Ohne die Liebe, Pflege und Fütterung durch Thomas Dörflein, hätte Knut nur eine geringe Chance gehabt zu überleben.

Das ist nur eines von vielen Bespielen in denen wir miterleben konnten, dass ein Tierbaby nicht nur Nahrung braucht, sondern auch Zuwendung, liebevolle Beschäftigung, Streicheleinheiten, Geborgenheit und das Gefühl „jemanden zu haben“ der für einen da ist und der einen liebt.
Der „geistige“ Mensch hat dann verordnet, dass Knut von Dörflein entwöhnt wird. Dörflein ist in dieser Entwöhnungszeit an Herzversagen gestorben. Knut ist ihm wenig später gefolgt.

Viele Menschenkinder werden von ihrer Mutter nicht angenommen. Sie werden wohl gefüttert bzw. nahrungstechnisch abgefertigt, aber oft ist da keine Zuwendung, kein Respekt, wenig Liebe oftmals hingegen aber viel Egoismus, seitens der Eltern. Das Kind wird nicht als eigenständiges Wesen angesehen und respektiert, oftmals geschlagen, misshandelt, niedergemacht, vielfach auch, weil Eltern sich überfordert fühlen. Es heisst, Kinder müssten lange gestillt werden, um das Immunsystem zu stärken. Aber es ist dabei nicht nur die Nahrungsaufnahme gemeint, sondern vielmehr auch die Zuwendung, die Zeit der Einheit, die mit einer langen Stillphase einhergeht. Wer sein Kind nicht stillen will, überlässt die Nahrung seines Kindes der Industrie. Babynahrung nährt vielleicht den Körper, aber nicht die Seele und selbst wenn da noch so viele Nährstoffe enthalten sind, da fehlt etwas Entscheidendes, nämlich die Liebe. Mutterliebe stärkt das Immunsystem. http://www.swissmom.ch/aktuelles/2552010-mutterliebe-staerkt-immunsystem.html

Dass es dafür Forschungen braucht, ist eigentlich ein Armutszeugnis für diese Gesellschaft bzw. zeigt, dass dem einfachsten Heilmittel der Welt, nämlich der Liebe, einfach zu wenig Beachtung geschenkt wird. Muss man so etwas wirklich erforschen? Ist es nicht ganz logisch? Würden wir alles aus Liebe tun, was wir tun, die Welt sähe anders aus. Der Ursprung eines Unheils liegt nicht in der Liebe, sondern in dem was ohne Liebe getan wird.

Menschen, die ohne Liebe und Zuwendung aufgewachsen sind, deren Herz im schlimmsten Fall schon in der Kindheit gebrochen wurde, haben ein anfälliges Immunsystem und sie können noch so gewillt sein, stark zu bleiben, irgendwann rächt sich das, meist in Form einer schweren psychischen oder physischen Erkrankung. Das hat dann nichts mit Schwäche zu tun, sondern es ist die Folge einer Summe von Schädigungen im Körper.

MCS ist eine solche Erkrankung. Sie ist eine Umwelterkrankung. Der Körper von MCS-Betroffenen reagiert auf geringste Spuren von Umweltgiften mit starken körperlichen Beschwerden.  Ihnen fehlt der Schutzmantel, der sie vor Umwelteinflüssen schützt. Das Immunsystem der Betroffenen ist derart geschwächst, dass einfach nichts mehr geht. Sie werden oft verächtlich als „dünnhäutig“ bezeichnet. MCS-Erkrankte erfahren immer wieder, dass sie nicht respektiert und angenommen werden. Aber dem nicht genug, sie werden oft noch belächelt und schlecht behandelt. Sie werden an den Rand der Gesellschaft gedrängt.

Wir können durch die Medizin schon viele schwere Erkrankungen heilen und verlassen uns darauf, dass uns geholfen wird.  Es gibt Krankheiten, die können aber noch nicht geheilt werden. Menschen die an so einer Krankheit leiden, kann trotzdem geholfen werden, nämlich mit Liebe und Verständnis. Das ist nicht viel und es heilt die Erkrankten nicht, aber es hilft, ihre Beschwerden nicht noch zu verschlimmern.

Leider ist Liebe das was unsere konsumorientierte Gesellschaft am wenigsten bereit ist zu geben. Dabei trägt es jeder in sich und es ist völlig kostenlos abrufbar.  Auf dass wir uns täglich daran erinnern, „Liebe“ aus unserem Inneren downzuloaden und zu teilen, damit es viele „gefällt mir“ erhält.

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