Wenn Kanarienvögel von der Stange kippen …

… Bienen sterben, Giftschlamm ganze Landstriche vernichtet und Ölteppiche vor den Küsten ausgelegt werden …

Albert Einstein soll gesagt haben: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

In den USA werden Menschen, die unter einer Chemikalienunverträglichkeit leiden, häufig «Canaries», Kanarienvögel, genannt. Früher war es in Bergwerken üblich, diese zarten Vögel mit unter Tage zu nehmen, zur Warnung vor Grubengas. Wenn der Kanarienvogel von der Stange fiel, war es höchste Zeit an die frische Luft zu fliehen.

Berichte über ein massives Bienensterben kommen aus aller Welt.  Wissenschaftler sind sich einig, dass verschiedene Faktoren zum Bienensterben beitragen. Es werden unter anderem Klimaveränderung, Pestizideinsatz und Milbenbefall erwähnt.

Tonnen von Honig mussten im Jahr 2008 in der Schweiz vernichtet werden, weil sie kontaminiert waren, nachdem Streptomycin, ein Antibiotikum das früher gegen Tuberkulose zum Einsatz kam, zur Feuerbrandbekämpfung eingesetzt wurde. Es wurde als für Bienen unbedenklich deklariert, obwohl viele Bauern sehr sehr skeptisch darauf reagiert haben und Biobauern gute Erfolge mit Hanf zur Bekämpfung von Feuerbrand vorweisen konnten.

Immer mehr Menschen erkranken Jahr für Jahr an Chemikalienunverträglichkeit und trotzdem macht es denn Anschein, dass Erkrankte die sich gegen Chemiebomben und Duftstoffattacken wehren, immer noch als ein paar einzelne Spinner betrachtet werden, die nichts Besseres zu tun haben, als gegen den Chemiestrom zu schwimmen.

Und selbst wenn sich in Ungarn Giftschlamm über eine Fläche von 40 Quadratkilometern ergiesst, der ganze Dörfer vernichtet, Mensch und Tier das Leben kostet und die Erde verseucht, so dass diese unbrauchbar geworden ist, dann werden Ergebnisse von Greenpeacefachleuchten, die vor der Gefährlichkeit der roten schlammigen Masse warnen, angezweifelt und die Sache wird von den zuständigen Politikern vehement herunter gespielt.

Hiobsbotschaften bezüglich Umweltkatastrophen mehren sich. Kein Tag vergeht, ohne dass wir nicht damit konfrontiert werden und immer wieder müssen wir erfahren, dass sogenannte „Umweltapostel“ nicht ernst genommen werden.

Man braucht nicht an Verschwörungstheorien zu glauben, sich in ein bestimmtes Thema umweltkritisch vertiefen oder irgendeiner linken oder grünen Gruppierung anzugehören, um langsam hellhörig zu werden. Die Alarmglocken läuten auch für den normalen Bürger schon so laut, dass sie eigentlich nicht mehr zu überhören sind.

Was muss eigentlich noch passieren? Was nehmen wir eigentlich noch hin? Wann stehen wir endlich auf und versuchen an der Seite der „Spinner“ unser Leben zu retten?

Albert Einstein

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12090-2010-08-11.html

http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/honig-wird-zu-sondermuell/

http://www.news.ch/3+4+Tonnen+Honig+mit+Streptomycin+belastet/322109/detail.htm

 

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