MCS und Homöopathie

Hat Homöopathie etwas mit MCS zu tun? Ich weiss es auch nicht, aber ich habe mir darüber so meine Gedanken gemacht, zumal ich auch schon vor vielen Jahren in homöopathischer Behandlung war. Könnte es möglich sein, das eine solche Behandlung MCS erst auslöst? Ich bin keine Fachfrau. Ich stelle oft nur Dinge fest, mache mir Gedanken, kombiniere diese und komme dann zu einem Ergebnis, dass ich gerne diskutieren würde.

In der Homöopathie werden geringste Dosen von Wirkstoffen eingesetzt, um Krankheiten zu heilen, die durch den eingesetzten Wirkstoff ausgelöst werden können. Das nennt man dann Gleiches mit Gleichem zu behandeln. Das ist nur eine laienhafte Feststellung wie die Homöopathie funktioniert. Wer’s genauer wissen will: http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie
Bei welchen Krankheiten auch immer diese angewandt wird, es gibt Menschen, die behaupten, durch eine solche Behandlung geheilt zu werden. Es gibt solche, die auch feststellen, dass sie das ursprüngliche Problem gelöst haben und dafür ein anderes auftaucht. Das war auch der Grund, warum ich meine homöopathische Behandlung, die ich wegen dem Weichteilrheuma in Anspruch genommen habe, abbrach. Ein Bekannter von mir, liess sich wegen Heuschnupfen behandeln. Die Heuschnupfen Symptome waren weg, dafür bekam er eine Schimmelpilzallergie, die er vorher nicht hatte.

Interessant erscheint mir hier, dass eben geringste Dosen (Globuli enthalten minimste Spuren eines Wirkstoffs) dafür verantwortlich sind, dass etwas eliminiert oder ausgelöst wird. Bei der Desensibilisierung von Allergikern, wird mit ebenso geringen Dosen versucht, den Körper gegen die Auslöser immun zu machen. Nachdem nicht nur dubiose Wunderheiler und belächelte Naturheiler, sondern auch gestandene Schulmediziner mit Homöopathie arbeiten, ist diese Form der Behandlung, wenn auch wie MCS kontrovers diskutiert, salonfähig, oft erfolgreich und deshalb ernst zu nehmen. Homöopathische Mittel haben sich seit langem etabliert und einen festen Platz im Sortiment von Apotheken, Drogerien und in Arztpraxen. Das heisst primär, sie zeigen Wirkung! Die Homöopathie in die esoterische Schublade zu schieben und zu behaupten, einzig der Glaube daran verursache die Wirkung, zählt nicht, denn die Homöopathie zeigt auch bei Tieren grosse Wirksamkeit, denen der Glaube an diese Heilmethoden wohl kaum eingeimpft werden kann.

Bei MCS-Betroffenen sind minimale Dosen eines Stoffes Auslöser für Symptome. Da zeigt sich die Wirkung also in umgekehrter Form. Sie löst Symptome aus bzw. verschlimmert bestehende. Wäre doch eigentlich logisch, dass gerade bei den Ärzten, die mit so geringen Spuren von Wirkstoffen arbeiten, ein Verständnis dafür aufkommen müsste, dass geringste Dosen eines Gifts schwere körperliche Symptome hervorrufen.

Den einen heilen diese halt, den anderen machen sie schlicht und einfach krank!

Autor: Astrid Falk ( In diesem Artikel vertrete ich keine fest Meinung. Er ist lediglich als Denkanstoss zu sehen.)

Advertisements