To whom it may concern

Hallo 🙂

Wer auch immer mich handlungsunfähig oder leblos in meiner Wohnung vorfindet, wie z.B. Polizist, Hausverwalter, Notarzt, Rettungssanitäter, etc.  Letzteren vor allem sei Folgendes gesagt:

Ich bin an MCS erkrankt, multiple chemical sensitivity … ich reagiere auf geringste Spuren von Chemikalien mit schweren körperlichen Beschwerden bis hin zum anaphylaktischen Schock. Vielleicht bin ich ja sogar an Organversagen gestorben oder kurz davor, wenn sie mich finden.
Weil Sie diese Krankheit sicher nicht kennen und ich weiss, wie sich die Menschen um mich herum das Maul zerrissen haben, als ich noch handlungsfähig war, habe ich noch was zu sagen:

Bitte urteilen Sie nicht, wenn meine Unterwäsche nicht strahlend weiss ist. Ich kann keine Waschmittel verwenden, die absolute Reinheit versprechen und den Grauschleier mit aggressiven Bleichmitteln entfernen. Ich vertrage sie schlicht und einfach nicht. Ausserdem kann ich Kunstfaser nicht tragen, nur Wäsche aus 100% Naturfasern lasse ich an meine Haut; also irgendwelche Spitzen, Blümchen oder anderen Schnickschnack werden Sie da nicht finden. Entschuldigen Sie bitte, dass ich Ihnen in diesem Zustand nicht auch noch eine Augenweide sein kann.

Rümpfen Sie nicht die Nase, wenn ich nicht fein nach Parfüm, Deodorant oder einem anderen Körperpflegeprodukt rieche. Ich vertrage Duftstoffe nicht. Sollte Ihnen mein Körpergeruch unangenehm sein, dann denken Sie einfach daran, so riecht ein Mensch, der sich nicht maskiert hat, in dem er sich künstlich beduftet.
Sollte ich schon arg stinken, dann haben Sie mich einfach zu spät gefunden. In diesem Falle bedaure ich es sehr, dass mich niemand früher vermisst hat. Grundsätzlich aber stinke ich nicht, denn ich habe mich gesund ernährt, mit biologischen Lebensmitteln, wodurch ich über den Schweiss keine unnatürlichen Giftstoffe ausgeschieden habe, die sich dann auf der Haut auch noch mit Chemie verbinden und sich mit ihr zersetzen.

Wenn Sie in der Wohnung Dinge finden, die in Plastiktüten verpackt sind, dann möchte ich Ihnen sagen, dass ich manchmal in guter Hoffnung Artikel gekauft habe, die auch nach tagelangem Auslüften im Freien oder nach mehrmaligem Waschen in der Waschmaschine, den Chemiegeruch nicht verloren haben. Diese wollte ich nicht einfach wegwerfen. Ich habe ja dafür bezahlt. Ich musste sie aber in Plastiksäcke verpacken, oft sogar doppelt, damit der Geruch mich nicht weiter tangiert, bis sich jemand findet, der sich dafür interessiert.

Sie wundern sich, dass ich so alte Einrichtungsgegenstände habe? Sie fühlen sich wie im Brockenhaus?
Diese Gegenstände und Haushaltstextilien sind alle ausgerochen, ausgegast und sie sind funktionstüchtig. Warum hätte ich sie ersetzen sollen? Natürlich entspricht meine Einrichtung nicht dem neuesten Trend, aber die Chemikalien in diesen alten Möbeln haben sich schon lange in Luft aufgelöst und tangieren mich nicht mehr.
Neue helle freundliche Billigmöbel konnte ich mir einfach nicht anschaffen, weil sie stark kontaminiert sind. Biologische Möbel konnte ich mir nicht leisten, weil ich durch die Krankheit in Armut geraten bin. Das Sozialamt bezahlt keine Extraauslagen, die mit dieser Krankheit verbunden sind, denn auf die Mehrauslagen die diese Krankheit verursacht muss keine Rücksicht genommen werden. MCS ist in der Schweiz nicht anerkannt. In anderen Ländern wie z.B. den USA oder Kanada, ja sogar in den nördlichen Ländern Europas und in Europa selbst, findet man mit dieser Krankheit viel mehr Gehör und wird ernst genommen. Dort gibt es auch fähige Umweltmediziner. Auswandern konnte ich jedoch nicht. Wer hätte das bezahlen sollen? Und im Übrigen war ich in den letzten Jahren nie mehr reisetauglich, ich konnte ja nicht einmal mehr irgendwo Ferien machen und hätte die Reise dorthin sowieso nicht überlebt.

Ach ja, ich habe in meinem Leben und in Bezug auf diese Krankheit nicht NICHTS getan. Ich habe die letzten Jahre mit anderen Betroffenen darum gekämpft, dass diese Krankheit endlich ernst genommen wird. Wäre uns das gelungen, müsste ich Ihnen das nicht schreiben, denn dann wüssten Sie Bescheid.
Deshalb sieht es auf meinem Schreibtisch auch sehr chaotisch aus. Ich habe immer wieder im Internet recherchiert, mich in das Thema rein gelesen und immer wieder gehofft, den Schlüssel für dieses Problem zu finden. Aber leider, Fehlanzeige! Sie können mir glauben, ich hätte mir nichts anderes gewünscht als endlich gesund zu sein, auch wenn man mich oft als Simulant bezeichnet hatte. Können Sie sich vorstellen, dass es angenehmere Krankheiten gibt, um sich krank zu stellen? Aber lassen wir das. Es wird Sie wahrscheinlich eh nicht interessieren. Und Sie haben jetzt Wichtigeres zu tun, als sich über dieses Thema schlau zu machen.

Ich muss noch sagen, dass Sie den Notfallausweis mit der Symptomliste in meiner Handtasche finden. Es dauert aber, bis Sie das durch gelesen haben. Sie ist sehr lang. Ich befĂĽrchte das ĂĽberlebe ich ohnehin nicht. Der Arzt, einer der wenigen der sich in der Schweiz mit dem Thema gut auskannte und seine Patienten ernst genommen hat, ist ĂĽbrigens ausgewandert. Es macht also keinen Sinn, ihn anrufen zu wollen und meine jetzige Hausärztin mĂĽssen Sie nicht fragen, Sie hat leider keine Ahnung. Also lesen Sie lieber hier weiter …

Meine Wohnung ist nicht blitzeblank und Sie stören sich eventuell an den Kalkspuren in Küche und Bad und daran, dass es nicht nach frisch geputzt riecht? Ich konnte keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden, die das alles beseitigt hätten, und ich hätte auch niemanden bitten können, dies für mich zu tun, weil meine Wohnung dann für mich ein paar Tage nicht mehr benutzbar gewesen wäre, und ich konnte ja nirgends anders hin. Ich habe halt vorwiegend nur mit Gallseife geputzt und mit Waschnüssen gewaschen, das hat mir nicht geschadet und war zudem noch für die Umwelt besser. Irgendwie blöd, dass so ein umweltbewusst lebender Mensch wie ich so abkratzen muss. Dabei bräuchten wir mehr von denen, denn die meisten anderen machen sich keine Gedanken, wie sie mit ihrem Verhalten die Umwelt zerstören und leben frisch fröhlich rücksichtslos weiter.

Meine Kleider bedürfen ebenfalls einer Erklärung. Sie sind teilweise alt, nicht modisch und nicht mehr so ganz in Form. Ich sah darin nicht aus wie aus dem Ei gepellt, aber sie waren geruchsneutral und für mich angenehm zu tragen. In den heutigen Textilien ist so viel Chemie, dass ich sie auf der Haut nicht aushalte und es mir auf die Lungen schlägt, wenn ich deren Geruch einatme. Da nützt vielfach auch mehrmaliges Waschen nicht. Die wenigen GUTEN Kleider, die ich habe sind zwar auch nicht hochmodern, aber sie sind von einem Bioversand. Mehr davon konnte ich mir nicht leisten. Für den Alltag, zum Einkaufen und die Spaziergänge mit meinem Hund, reichen die alten Kleider aber allemal, denn ich konnte ja ohnehin keine Konzerte mehr besuchen, ins Theater oder Kino gehen oder mich chic machen, um irgendwohin auf Besuch oder auswärts essen zu gehen.
Die ganz schönen Kleider die da noch irgendwo zu finden sind, stammen aus einer Zeit, wo ich noch ganz normal am Leben teilnehmen konnte. Ja, ich habe einmal ganz normal gelebt, aber das ist schon sehr lange her.

Apropos Hund. Sollte er noch leben, und nicht neben mir verhungert sein, weil mich niemand vermisst hat, dann behandeln Sie ihn gut und mit viel Liebe, denn er war mein Ein und Alles, mein bester Freund und treuester Begleiter. Informieren Sie bitte die Personen (Notfallausweis), die ich für einen solchen Fall vorgesehen habe. Sollten diese grad nicht erreichbar sein, was mir oft passiert ist, wenn ich wirklich jemanden gebraucht hätte, dann versuchen Sie es bitte solange bis sich jemand meldet und stecken Sie ihn nicht einfach in ein Tierheim. Das hätte er nicht verdient.
Er reagiert übrigens auch sehr empfindlich auf Duftstoffe, aber Hunde nehmen ja viel mehr wahr als der Mensch und diesbezüglich konnte er bei mir ein nahezu reizloses Leben führen.

Ach ja, sollte denn doch noch ein Zeichen von Leben in mir sein und sie sehen es als notwendig, mir nochmals eine Chance zu geben, dann kann ich Sie nicht an dem Versuch hindern, mich ins Leben zurĂĽck zu holen.
Achten Sie aber bitte darauf, dass Sie mir nicht unüberlegt und unwissend irgendwelche Chemie in die Adern jagen, mit der Sie das Gegenteil bewirken, denn ich reagiere auch hoch allergisch auf Medikamente. Am Besten für mich ist sowieso nur das, was technisch und ohne Chemie möglich ist, wie z.B. ein Defibrillator, sofern sie wirklich noch was für MEIN Leben tun, und nicht nachher auch noch eine grosse Rechnung stellen wollen, bei der die Pharma mitverdient, die zu einem grossen Teil auch an meinem Leiden mitverantwortlich ist.
Sie können auch mit einer Herzmassage Hand anlegen, wenn Sie dazu noch in der Lage sind und Sie es nicht durch die technischen Möglichkeiten die der Medizin heute zur VerfĂĽgung stehen schon verlernt haben. Sollten Sie es tatsächlich schaffen, mich zu reanimieren und Sie sind parfĂĽmiert oder verwenden kein duftneutrales Waschmittel, dann ist es gut möglich, und wundern Sie sich bitte nicht, wenn ich zurĂĽck ins Koma falle, denn Ihr Duft könnte mir abermals den Rest geben und sie mĂĽssten von vorne anfangen, was fĂĽr mich und fĂĽr sie sehr anstrengend wäre. Klingt komisch, ist aber so … Also lassen Sie es in diesem Falle lieber … es käme einer Sisyphus Arbeit gleich.

Und noch was: Sollte da wirklich Hopfen und Malz verloren sein und ich entgleite Ihnen unter den Händen weg in eine bessere Welt, und sie ĂĽberlegen, ob Sie mich einfach noch so lange warm halten, bis ich ausgeschlachtet werden kann, damit Sie mit den Organen auch noch Profit machen können, dann möchte ich Ihnen sagen: Vergessen Sie’s. Das will ich nicht. Die Medizin hat sich während ich noch lebte nicht um mich geschert und mich nicht ernst genommen, oft sogar hat sie mich diffamiert; sie soll nach meinem Tod nicht auch noch an meinen Innereien gutes Geld verdienen. Ausserdem sind meine Organe durch die unzähligen Chemikalien, die von Politik und Medizin als harmlos bezeichnet werden, bereits so zerstört, dass sie nicht mehr zu gebrauchen sind.

Noch Fragen? Vielleicht schaffen Sie es ja, ein Wunder zu vollbringen. In diesem Fall werde ich mich gerne mit Ihnen weiter über all dies unterhalten, wenn ich dazu wieder in der Lage bin und es Sie interessiert, und dann können wir auch gerne darüber reden, wie die Medizin mit Menschen umgeht, die unter dieser organischen Krankheit leiden, die übrigens von der WHO klassifiziert ist und seit 1948 bekannt. Und sollten Sie mich dann ernst nehmen und sollte es Ihnen möglich sein, Ihren Berufskollegen und der Politik zu vermitteln, dass wir da ein ernstes Problem haben (es gibt immer mehr Betroffene), dann können wir auch gerne darüber reden, ob ich vielleicht bereit wäre, meine Organe zu spenden, um Ihnen zu helfen, Leben zu retten.

Ich befĂĽrchte aber, dass es aufgrund von allgemeiner Ignoranz und Desinteresse nicht dazu kommen wird.

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Passivrauch, Passivabgase und Passivduft

Wenn irgendwo ein Mensch sich am Zigarettenrauch eines anderen stört, dann ist das ein klare Sache. Aufklärung sei dank! Rauchen ist schädlich, Rauchen ist ungesund und Passivrauch auch. Das steht auf jeder Zigarettenpackung und das weiss jedes Kind.

Zündet der Nachbar auf seinem Balkon seinen Grill an und vernebelt damit die ganze Nachbarschaft, so stösst es schon auf weit weniger Verständnis wenn man sich daran stört oder es als Belästigung empfindet, selbst wenn in einer Gemeinde von 10000 Einwohnern an einem schönen Tag 1000 Grillstellen in Betrieb sind. Dieser Rauch ist dann noch mit unzähligen Brandbeschleunigern und Partikeln aus verbrennendem Fleisch belastet. Millionenfach wird in die Ferien geflogen. Niemand käme auf die Idee, dass er dabei zur massiven Luftverschmutzung beiträgt.
Noch weniger Verständnis erntet man als Duftstoffallergiker, wenn einem diese den Atem rauben und Kopfweh oder Magen- und Darmbeschwerden verursachen. Dass Duftstoffe schädliche Chemikalien enthalten, die allergieauslösend und krebserregend sind, sich millionenfach in unserer Atemluft tummeln, lange haftend sich ebenso wie der Zigarettenrauch überall niederlassen und dort lange bleiben, weiss fast niemand. Dabei stehen Allergien auf Duftstoffe an zweiter Stelle nach den Nickelallergien weltweit und die Zahl derer, die darauf hoch allergisch reagiert nimmt stark zu.
Dank der jahrelangen Antiraucherkampagnen, in die von Politik und Medizin Millionen investiert wurden, sind wir heute weit weniger durch Zigarettenrauch belastet, als durch Duftstoffe die in Verbindung mit Feinstaub (Autos, Flugzeuge, Industrieabgase usw.) zum Krebsturbo werden. Davor aber werden wir nicht gewarnt.

So muss denn die immer kleiner werdende „Raucherschaft“, immer noch und immer wieder, als SĂĽndenbock herhalten fĂĽr unsinnige Vergleiche, wie kĂĽrzlich gezogen, in Bezug auf die Dieselabgase, wo man uns doch tatsächlich weismachen wollte, dass der Feinstaub aus Zigarettenrauch weiter gefährlich sei, als jener in den Dieselabgasen.
Im Vergleich zu den Millionen Fahrzeugen auf unseren Strassen im Dauerlauf, den tausenden Flugzeugen tagtäglich über unseren Köpfen und den Emissionen der Frachtschiffe und Luxusdampfer auf unseren Weltmeeren, und die Duftstoffe, die 99% der Menschheit ständig in die Atemluft ausgast, sind die Raucher eine verschwindend kleine Zahl von Verursachern unserer Luftverschmutzung.
Nichts anderes als eine lächerliche Alibiübung von Politik, Medien und Medizin ist die ständige Diffamierung der Raucher.
Immer wieder zeigt sich, wenn man nicht fähig ist der grossen Probleme Herr zu werden oder nicht willens, man beachte die Industrie die dahinter steckt, dann sucht man einen kleinen Sündenbock und gibt ihn zum Abschuss frei.

So tickt der Mensch und die Gesellschaft, und lässt sich damit von Politik und Medizin im Glauben gelassen, dass etwas getan wird, wenn man die Raucher eliminiert. Es fehlt immer noch, trotz steter Aufklärung gewisser Gruppen über die Schädlichkeit anderer Einflüsse auf unsere Atemluft, natürlich ohne die Unterstützung der Behörden die für die Antiraucherkampagne Millionen ausgegeben hat, der Weitblick bei jedem Einzelnen, dass wir vor weit grösseren Problemen stehen, als die verschwindend geringe Zahl von Rauchern als Verursacher allen Übels.

Die FĂĽlle in der HĂĽlle

Wie viele Inhaltsstoffe braucht ein Medikament?

Ein Beispiel

Nachfolgend sind die Inhaltsstoffe eines Medikaments aufgeführt, das Menschen mit einer Histaminintoleranz verabreicht wird. Dabei geht es um den Wirkstoff Diaminoxydase, ein Enzym, das den Histaminabbau unterstützen soll.

Für ganz empfindliche Personen, wie z.B. MCS-Erkrankte, die ja in den meisten Fällen unter einer schweren Histaminintoleranz leiden und deshalb auch auf geringste Spuren von Chemikalien allergisch reagieren, wird das Medikament selbst aber aufgrund seiner Zusatzstoffe zum Problem.

Anhand dieses einen Beispiels möchte ich die Inhaltsstoffe einzeln aufzulisten und ihre Unbedenklichkeit bzw. Bedenklichkeit aufzeigen. Nachfolgend die Stoffe/Zusatz- bzw. Hilfsstoffe und eine Erklärung dazu, verbunden mit der Frage: „braucht es das alles wirklich“?

Povidon

zu diesem Inhaltsstoff habe ich keine nähere Bezeichnung gefunden, ausser die:

Povidon K 25 ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Povidone, der in Kombination mit Salzen als „künstliche Tränen“ zur Behandlung trockener Augen und zur Benetzung von Kontaktlinsen eingesetzt wird.

Was erfĂĽllt er in diesem Medikament fĂĽr einen Zweck?

Titandioxid

Ein Stoff, den Sie meiden sollten. Er ist sehr umstritten. 

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/titandioxid-verursacht-krebs-170204010.html

Talkum

Talkum gefährlich wie Asbest?

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/talkum-ia.html

Schellack

Ist eine Substanz, die aus den Ausscheidungen der Lackschildlaus nach ihrem Saugen an bestimmten Pflanzen gewonnen wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schellack

Saccharose

harmlos = Zucker

Reisstärke

harmlos = wird aus Reis gewonnen in dem die Stärke aus dem Korn ausgewaschen wird

Hyprolose

wird aus einem Abfallprodukt der Baumwolle gewonnen und zu diesem Stoff verarbeitet, gilt als unbedenklich

https://de.wikipedia.org/wiki/Hydroxypropylcellulose

Ascorbinsäure

künstliche hergestelltes Vitamin C, kann die DNA schädigen

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ascorbinsaeure-ia.html

Gelatine

unbedenklich (Herkunft unbekannt)

Glycerol

Glycerol (auch Glycerin) ist ein Zuckeralkohol und die gebräuchliche Bezeichnung von Propantriol.
Kann gentechnisch verändert sein.

http://www.netdoktor.de/ernaehrung/e-422-glycerol/
https://de.wikipedia.org/wiki/Glycerin

Carmellose

Cellulose wird vor allem aus Nadel- und Laubhölzern gewonnen. Hat im Tierversuch bei Mäusen Darmentzündungen ausgelöst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Carboxymethylcellulosen

Cellulose, mikrokristallin

kann die Darmschleimhaut schädigen und durch dringen

https://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/infothek-preise/naturheilkundliche-fachartikel/verborgene-gefahren-der-mikrokristallinen-Cellulose/

Stärke, acetyliert

gilt als unbedenklich … man beachte aber bitte das Herstellungsverfahren

https://de.wikipedia.org/wiki/Acetylierte_oxidierte_St%C3%A4rke

Protein Extrakt mit Diaminoxidase (Schwein)

Meines Erachtens würde z.B. der Wirkstoff in einer Gelatinekapsel vermischt mit Reisstärke genügen. Wofür braucht es all die anderen Stoffe? Sollte man bei so extrem empfindlichen Personen, die sowieso schon auf alles allergisch reagieren, nicht allem ausweichen, was erneut zu Reaktionen und bei längerfristiger Anwendung zu Nebenwirkungen führen kann?

Warum werden hier so viele Zusatzstoffe, nämlich 13 an der Zahl, rein gepackt?
GenĂĽgt ein FĂĽllstoff nicht?
Braucht es einen Farbstoff?
Warum Zucker?
Warum Ascorbinsäure?

Fragen über Fragen, die mir wahrscheinlich nur ein Chemiker oder Pillendreher beantworten könnte. Vielleicht ist ja unter den Lesern meines Blogs der eine oder andere Fachmann, der mir für all die Zusatzstoffe ein Erklärung abgeben kann. Ich bin gespannt es zu erfahren.

MCS – Eine Krankheit die nicht sein darf?

 

Eigentlich ganz klar.
Schädliche Stoffe sind eine lukrative Einnahmequelle, die nicht versiegen darf.
Die Chemieindustrie produziert Chemikalien, zum Teil sehr schädliche, die in unseren Lebensmitteln und allen Dingen, des täglichen Gebrauchs enthalten sind. Davon werden wir chronisch krank (Colitis, Migräne, Bronchitis, Gastritis, Rhinitis, Neurodermitis, Allergien usw.)

Wir gehen zum Arzt und müssen dort immer wieder hin, denn so lange wir diese Stoffe einnehmen, auftragen oder einatmen, werden unsere Beschwerden nicht besser und der Arzt wird uns in den seltensten Fällen über die Schädlichkeit dieser Stoffe informieren. Oftmals weiss er es nicht einmal.
Die Pharmaindustrie produziert Medikamente, mit denen all diese Symptome gelindert werden können (geheilt werden sie nicht, aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache).
Der Arzt empfiehlt, verschreibt oder verkauft Präparate, die dem Patienten helfen sollen, die Symptome zu lindern; eventuell klingen sie dann für eine gewisse Zeit ab. Oftmals werden die Beschwerden aber chronisch. Helfen alle schulmedizinischen Therapien nichts, werden die Krankheiten auf die Psyche geschoben. Der Hausarzt, Allergologe oder Internist, verweist den Patienten dann zu einem Psychiater. Wenn sich dort nach vielen Sitzungen heraus stellt, dass der Patient kein psychisches Problem hat, sondern ein organisches oder sich die Symptome durch die Einnahme von Medikamenten sogar noch verschlimmern, geht das Ganze wieder von vorne los. Manchmal ist der Patient schlau genug, auf seinen Körper zu hören und ihn zu beobachten, was grad beim Herausfinden von Allergien und Unverträglichkeiten notwendig ist, und fängt an sich selbst zu informieren. Seine Beobachtungen und Erfahrungen, nämlich dass er durch Weglassen gewisser Stoffe seinen Zustand verbessern kann, interessiert aber kaum jemanden der hier genannten.

MCS*-Betroffene sind beschwerdefrei, wenn sie alle schädlichen Chemikalien meiden, die als Auslöser in Frage kommen. Das heisst, sie müssen alles aus ihrem Leben streichen, was sie krank macht, bzw. krank gemacht hat. Das führt oft zu einem sehr eingeschränkten Leben und vielfach bis zur Isolation.
Damit können sie aber über Jahre andauernde chronische Beschwerden komplett zum Verschwinden bringen und sie fühlen sich gesund und völlig normal, bis sie wieder mit einem Auslöser in Kontakt kommen. Normal ist so ein Leben im Sinne der heutigen Zeit nicht, in der alles Künstliche, das uns seit Jahren als unbedenklich verkauft wird, als normal bezeichnet wird.
Doch selbst so „harmlose“ Zusätze wie Konservierungsmittel oder Farbstoffe, die wir fast in jedem Produkt und Lebensmittel finden, können allergieauslösend und sogar krebserregend sein. Der dauerhafte Gebrauch solcher Stoffe, und die lassen sich nun Mal in einem normalen Haushalt nicht umgehen, macht uns schlicht und einfach krank. Man bedenke die Anzahl Chemikalien von denen wir täglich umgeben sind. Es geht nicht um einzelne Produkte mit fragwürdigen Inhaltsstoffen. Die Gesamtsumme, alle anderen Umweltfaktoren mit eingerechnet, macht das Gift.

Es ist der Irrsinn unserer modernen Gesellschaft, dass wir nicht bereit sind, die Ursachen zu vermeiden, und uns stattdessen gerne und kostenaufwendig behandeln lassen. Nur ein paar wenige schaffen es, oft nach vielen Jahren der Verzweiflung, der Sache auf den Grund zu gehen und stellen meist fest, dass da etwas komplett verkehrt läuft. Wollen sie aufklären, werden sie nicht selten heftig bekämpft. Denn man müsste wohl all die schädlichen Stoffe konsequent aus unserem Leben streichen und komplett umdenken. Der Mensch würde gesundheitlich enorm profitieren, doch ein ganzer Wirtschaftszweig würde zusammen brechen.

Die Geister die man einmal rief und als Fortschritt hoch gelobt hat, wird man so schnell wohl nicht mehr los. Man wählt sozusagen das kleinere Übel, nämlich die schleichende Vergiftung der Menschen, was ja so schlecht auch wieder nicht ist, angesichts derer, die davon profitieren.

 

(*Dr. Theron Randolph/USA, geb. 1906 – gest. 1995, war ein Allergologe. Er stellte fest, dass seine Patienten oft nicht auf das Lebensmittel selbst allergisch oder unverträglich reagiert haben, sondern auf die Stoffe, mit denen sie behandelt wurden, bzw. die ihnen zugesetzt wurden. Er hielt das in umfassenden klinischen Studien fest. Mittlerweile gibt es unzählige weitere Studien und Fachberichte zum Thema MCS und trotzdem kämpfen Betroffene immer noch um Akzeptanz)

 

Hilfe ich habe MCS – oder – Hurra ich lebe noch

 

 

Letzthin – man greift ja in so einer ausweglosen Situation, in die man mit einer schweren Erkrankung irgendwann einmal gelangt, nach jedem Strohhalm – habe ich mit einem Humangenetiker gesprochen, der meinen Körper „gescannt“ hat.
Irgendwann, nachdem er sich wohl nicht sicher war und sein Ergebnis nochmals prüfte, bevor er es äusserte, sagte er: „Ihre Organfunktion ist auf weniger als 7 %“.
Ich habe leer geschluckt und sagte: „Okay. Stimmt. Aktuell fühle ich mich genau so. Das ist immer wenn ich einen akuten Schub habe; heisst das jetzt, ich kann froh sein, dass ich noch lebe?“. Ziemlich konsterniert gab er mir zur Antwort:  „Es ist schon erstaunlich, was der Mensch so alles aushält“.

Ich bin in den letzten Jahren oft daran verzweifelt, weil ich an MCS (multiple chemical sensitivity) erkrankt bin. Es geht nichts mehr, man hält nichts mehr aus, und ich weiss, dass es vielen Betroffenen so geht. Auf der anderen Seite, wenn ich auf mein Leben zurück blicke, dann muss ich mich wirklich wundern, dass ich noch lebe. Ich werde in 2 Jahren 60 Jahre alt und ich habe meinem Körper oft unwissentlich Schlimmes angetan und es sind mir unter anderem auch Dinge passiert, die der Gesundheit ohne Zweifel geschadet haben, wie z.B. ein schwerer Sturz auf den Hinterkopf in meiner Kindheit, ein Sturz vom Pferd und ein ganz schwerer Auffahrunfall.
Auf alle möglichen Ursachen, die für die MCS-Erkrankung verantwortlich sein könnten, kann ich hier nicht eingehen. Wenn ich heute aber überlege, was ich alles nur schon alleine mit den Dingen des täglichen Gebrauchs an Sünden in Bezug auf langfristige körperliche Schäden angerichtet habe, dann kommt da ganz schön was zusammen. Ich habe einmal versucht, rückblickend die Stoffe zu finden, von denen man heute weiss, dass sie gesundheitsschädlich sind, die aber meinen Alltag bestimmt haben, als ich noch ganz normal lebte.

Nur ein paar Auslöser, die auch für andere in Frage kommen könnten, möchte ich hier einmal näher erläutern bzw. erklären. Ich habe Informationen zusammen getragen, recherchiert und Berichte gelesen. Manchmal aber kam mir da auch Kommissar Zufall zur Hilfe.

Eines der grössten Probleme für MCS-Betroffene sind Duftstoffe. Von vielen Duftstoffen, das heisst von den Chemikalien mit denen sie hergestellt werden, nebst all den anderen schädlichen Stoffen die in so einem Parfüm enthalten sind, weiss man heute, dass sie allergieauslösend und krebserregend sind. Wenn ich die Inhaltsstoffe der Parfüms die ich früher verwendet habe checke, dann weiss ich, was das für ein Giftcocktail war, den ich mir täglich oft mehrmals auf die Haut (das grösste Organ des Menschen) aufgesprüht und den Sprühnebel auch noch eingeatmet habe; nicht zu sprechen von der Duftwolke, die mich den ganzen Tag begleitet hat und all meine Utensilien in der Wohnung und am Arbeitsplatz in Beschlag genommen hat. Dinge aus der Zeit, in der ich noch Düfte verwendet habe, und das ist jetzt über 20 Jahre her, riechen heute noch genau so nach dem Parfüm wie damals, wenn ich sie aus einer Schachtel am Dachboden nehme. Das Selbe gilt im Übrigen auch für die Inhaltsstoffe und Duftstoffe in Weichspülern und Waschmitteln.
https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/welche-duftstoffe-stehen-im-verdacht-allergien

Duftlämpchen! Das war ein Trend, der mir nachträglich gesehen, den Atem raubt. Mein Duftlämpchen nahm ich sogar mit in die Ferien, so sĂĽchtig war ich danach! Anfänglich waren es – heute eine absolute Horrorvorstellung – kĂĽnstliche Duftstoffe, mit denen ich meine Wohnung benebelt habe. Dann kam ich auf die Idee, es mĂĽsste doch etwas gesĂĽnder werden und habe nur noch reine ätherische Ă–le verwendet. Leider weiss man heute, dass auch diese Toxine enthalten, denn jede Pflanze hat gute (unschädliche) und schlechte (krankmachende oft sogar giftige) Stoffe. Diese sind deshalb besonders stark in den Duftölen enthalten, weil das Ă–l nicht nur die guten Stoffe aus der Pflanze zieht, sondern auch die schlechten, und die Ă–le sind hoch konzentriert. Deshalb sind reine Hydrolate viel verträglicher. Bei der schonenden Destillation einer Pflanze werden die schädlichen Stoffe nicht extrahiert.
http://www.deutschlandfunk.de/manche-duftoele-enthalten-allergene-stoffe.697.de.html?dram:article_id=75348

Natürliche Stoffe, sind oft nicht unbedenklich und können bei andauerndem Kontakt ebenfalls Allergien auslösen. Man glaubt sich z.B. mit natürlichen Vollholz- bzw. Massivholzmöbeln etwas Gutes zu tun. Leider aber enthalten vor allem Nadelhölzer Terpene, die als allergieauslösend gelten und die Schleimhäute reizen, was diese wiederum empfindlicher macht gegenüber anderen Stoffen. Jahrelang in einem Massivholzbett zu schlafen, heisst jahrelang Terpene einzuatmen.
http://www.alles-zur-allergologie.de/Allergologie/Artikel/6104/Allergen,Allergie/Terpene/

Aluminium. Wer hat es nicht im Haushalt, es ist überall. Ich habe natürlich früher nie darauf geachtet, ob in einem Deo Aluminium ist. Man weiss ja erst seit ein paar Jahren, dass es bedenklich ist. Aluminium ruiniert aber unsere Gesundheit nachhaltig, das hat sich mittlerweile herum gesprochen. Die berühmte Alu-Folie war natürlich auch in meinem Haushalt zu finden und ich habe damit unter anderem den Zitronenkuchen eingepackt, den ich so geliebt habe. Die Säuren konnten da stundenlang ihre Arbeit tun und das Aluminium aus der Folie ziehen, bevor ich den Kuchen gegessen habe. So und auf andere Weise, kam eine ziemliche Menge an Aluminium in meinen Körper, das sich dort ablagerte.
https://das-gesundheitsplus.de/aluminium-das-versteckte-nervengift/

Bedenklich ist auch, dass in unseren Lebensmitteln und Körperpflegeprodukten fast überall künstliche Zitronensäure enthalten ist. Diese wiederum hat die Eigenschaft Aluminium zu binden, was ein Vorteil wäre, würde sie es auch abtransportieren, so dass es ausgeschieden werden kann. Leider aber hat die Zitronensäure die Eigenschaft, die Blut-Hirn-Schranke zu durchdringen, wodurch das Aluminium direkt ins Gehirn gelangt. Was für eine fatale Kombination.
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-konservierungsstoffe.html

Mineralwasser. Klingt harmlos, ist es aber nicht. „Was kann bei Wasser schon schief gehen?“ denkt man vielleicht. Zum Beispiel, dass sie in PET-Flaschen abgefüllt sind, die kontinuierlich Schadstoffe an den Inhalt abgeben? In Verdacht steht dabei im Speziellen der Stoff Acetaldehyd, der im Körper insbesondere in der Leber Schaden anrichten kann.
http://www.wiwo.de/technologie/forschung/stiftung-warentest-mineralwasser-enthaelt-oft-schadstoffe/10247938.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Acetaldehyd

Über Amalgamfüllungen brauche ich wohl nichts mehr zu schreiben. Ganze 11 Stück wurden mir im Alter von 13 Jahren von einem Schulzahnart verpasst, worauf meine Mutter mit Entsetzen reagiert hat, weil sie meinte, meine Zähne seien doch immer schwer in Ordnung gewesen. Aber der Schulzahnarzt in dem neuen Wohnort in den wir gezogen waren, war da anderer Meinung und hat mir 11 Füllungen verpasst. Die hatte ich dann bis Ende der 1990er Jahre. Entfernen liess ich sie, weil ich hoffte die jahrelangen gesundheitlichen Beschwerden, die in der Diagnose Fibromyalgie endeten, hätten damit ein Ende. Aber mit den darauf folgenden Kunststoff-Komposit-Füllungen in den wurzelbehandelten Zähnen, kam ich offensichtlich nur vom Regen in die Traufe.
http://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/zahnmedizin/allergien-und-unvertraeglichkeiten/lymphozytentransformationstest-ltt.html
Bei einer Klassenzusammenkunft viele Jahre später habe ich im Übrigen erfahren, dass genau dieser Schulzahnarzt später einmal von ein paar Eltern verklagt wurde. Er hat wohl bei vielen Kindern Arbeiten ausgeführt, die nicht nötig gewesen wären und damit sein Honorar ganz massiv aufgebessert. Seine Praxis musste er danach aufgeben.

Aufgrund der vielfältigen Symptome und ständigen Schmerzen überall und dem festen Willen ja nicht so krank zu sein, dass ich nicht mehr arbeiten kann, habe ich über Jahre Medikamente genommen. Oft waren es bis zu 10 Tabletten pro Tag, damit ich aufrecht sitzen und meine Arbeit als kfm. Angestellte erledigen konnte. War eine Grippe im Anzug, hab ich die mit einem Präparat unterdrückt, das man abends getrunken hat, so dass man in der Nacht schlafen konnte, um am nächsten Morgen wieder fit zu sein. In all diesen Produkten die ich über viele Jahre regelmässig und oft auch überdosiert genommen habe, ist der Hauptwirkstoff Paracetamol enthalten. Heute weiss man, dass dieser Wirkstoff schwerste Nebenwirkungen hat, an denen man sogar bei einer Überdosierung sofort sterben kann; und dass er die Organe massiv schädigt, nicht zuletzt die Leber, in dem er das Glutathion zerstört, das für die Entgiftung von Schwermetallen notwendig wäre.
2010, nach einer Odyssee an Schmerzen und Arztkonsultationen wurde in einem Blutbefund festgestellt, dass eben genau diese Glutathion-Transferase nicht funktioniert. Definitive Diagnose MCS.
http://www.apotheken-umschau.de/schmerzmittel

Kommen wir zur Abwechslung einmal zu den angenehmeren Sünden, die man sich in seinem Leben leistet. Ich habe als Kind Nutella geliebt. Wir hatten nicht viel, weshalb es ein absoluter Luxus war, wenn man einmal Nutella bekam. Und so habe ich mir zu meinem 11. Geburtstag nichts anderes als 11 Gläser Nutella gewünscht. Ich bekam es und freute mich riesig drüber. Meine Idee war, ein Glas Nutella pro Monat bis zum nächsten Geburtstag zu haben. 🙂 Natürlich habe ich dann, als ich bereits erwachsen war, mir das Nutella selbst gekauft, und ich sage euch, ich habe es geliebt und löffelweise gegessen. Oft nichts anderes als das!
Heute weiss man, dass das darin verwendete Palmöl, das seit Anfang der 1960er Jahre enthalten ist, krebserregend ist. Interessanterweise vertrage ich heute Nahrungsmittel mit Palmöl gar nicht mehr. Mein Körper reagiert sofort!
http://derstandard.at/2000052712015/Palmoel-kann-Leber-und-Stoffwechsel-schaden

Irgendwie musste ich damals die überflüssigen Pfunde, die ich, wohl durch zu viel Nutella und andere Naschereien angehäuft hatte, wieder los werden. Auch wenn ich nie übergewichtig war, so wollte ich doch wie jede junge Frau einfach nur schlank sein. So habe ich denn meinen Nutellakonsum mit Light-Produkten kompensiert. Es war alles light von der Butter bis zu den Süssgetränken. Kalorienangaben standen schon sehr früh auf allen Lebensmitteln. Also habe ich die immer gesucht, und je weniger Kalorien desto besser. Ich ernährte mich in der Folge jahrelang mit Lebensmitteln, die mit Aspartam gesüsst waren. Welche gesundheitlichen Schäden Aspartam anrichtet ist mittlerweile ebenfalls bekannt, wird aber eher als Verschwörungstheorie abgetan. Es heisst, es sei in bestimmten Mengen unbedenklich, man macht aber denn doch die Einschränkung, dass es bei Menschen mit Stoffwechselstörungen zu gesundheitlichen Problemen führen kann.
https://www.gesundheit.de/ernaehrung/rund-ums-lebensmittel/aspartam

Als dann all die Allergien begannen, habe ich nicht mehr die Kalorien auf den Verpackungen gesucht, sondern die Zusatzstoffe studiert und diese nach und nach komplett gemieden. Irgendwann habe ich deshalb gar keine Fertigprodukte mehr gekauft, weil ich auf immer mehr reagiert habe. Ich hab nur noch selbst gekocht. Restaurantbesuche wurden weniger und hörten irgendwann ganz auf. Jetzt ist in meinem Haushalt nichts mehr light und ich kämpfe im Übrigen permanent mit Untergewicht. Dies wahrscheinlich aber deshalb, weil die vielen Unverträglichkeiten durch die MCS mir einfach die Energie rauben.

Alle Körperpflegeprodukte die ich früher einmal verwendet habe, brauche ich hier wohl kaum noch zu erwähnen. Heute weiss ich, dass sie allesamt schädliche Inhaltsstoffe enthalten und mich wundert oft wirklich nichts mehr. Wer nachschauen will, was in seinem Lieblingsprodukt enthalten ist, kann es übrigens hier tun: http://www.codecheck.ch

Mein geliebtes Rosenbäumchen und andere Pflanzen, habe ich in meinem normalen Leben immer gegen alle möglichen Schädlinge und Krankheiten mit Pestiziden und Insektiziden gespritzt und dabei keine Handschuhe oder Masken getragen. Den Sprühnebel habe ich natürlich einfach eingeatmet. Habe ich mir etwas dabei gedacht? Ich war völlig arglos.
Als wir Kinder waren lebten wir in einem Haus mit einem grossen Naturkeller, in dem die Kartoffeln lagerten und andere Vorräte. Weil da unten so grosse Spinnen waren und wir uns vor ihnen fürchteten, wenn wir etwas im Keller holen mussten, haben wir kurzerhand den Insektenspray zum Einsatz gebracht und den Keller damit solange eingenebelt bis wir keine Spinnen mehr sahen. Natürlich wussten wir damals noch nicht, dass das Nervengift nicht nur Insekten und Spinnen tötet, sondern auch für den Menschen schädlich ist. Für uns war es einfach ein Hilfsmittel, um nicht mehr mit den Spinnen konfrontiert zu werden. Ausserdem wurden wir als Kinder gegen alles mögliche mit Abwehrmittelchen eingerieben, z.B. bei Verdacht auf Krätze oder Flöhen und zur Zeckenabwehr. Hier ein interessanter Artikel aus dem Jahr 1992.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13689507.html

Irgendwann bekam ich massive Darmprobleme. Ständig war dieser entzündet und ich habe unter Verdauungsstörungen und oft heftigen Durchfällen gelitten. Und was isst man wenn man Durchfall hat, damit der Darm sich beruhigt? Richtig. Reis! Und ich habe jahrelang fast täglich Reis gegessen. Ich habe einfach gegessen, was ich vertragen habe und möglichst etwas ohne Lebensmittelzusatzstoffe, denn die hatte ich schnell einmal im Verdacht, dass sie mir nicht gut tn, was sich dann viele Jahre später auch als richtig heraus gestellt hat. Reis war meiner Ansicht nach völlig unbelastet und ich achtete auch auf Bioqualität. Seit geraumer Zeit wissen wir aber, dass Reis von Natur aus stark mit Arsen belastet ist, weil er im Wasser stehend wächst. Das begünstigt das Ausschwemmen des Stoffes aus dem Boden und so gelangt Arsen in das Korn in viel grösseren Mengen, als bei anderen Lebensmitteln. Bioprodukte schneiden da übrigens auch sehr schlecht ab.
Mit der richtigen Zubereitungsart könne man den Arsengehalt stark verringern, heisst es. Aber ich habe ihn nie richtig gekocht. Ich habe ihn so gekocht, wie ihn fast alle kochen und wie wir es gelernt haben. Zwei Teile Wasser, ein Teil Reis und kochen bis er gar ist. Falsch!
Wer nachlesen will, wie man es richtig macht, kann es unter nachfolgendem Link tun. Für einen schlechten Entgifter wie mich, war dieser regelmässige Reiskonsum keine gesunde Ernährung.
https://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/mit-arsen-belastete-lebensmittel-experten-warnen-vor-zu-viel-reis-ld.87832

Ăśber Lebensmittelzusatzstoffe brauche ich hier sicher mehr nicht viel schreiben. Wer auf meinen Blog gelangt verfĂĽgt oft schon ĂĽber einiges an Wissen. Eigentlich weiss heute ja fast jeder, dass sie nicht gesund sind. Wer einmal geschädigt ist, der erfährt, dass immer weniger geht. Menschen, die noch nicht so stark vorbelastet sind wie ich, können diese unter Umständen auch noch besser wegstecken. Aber sind wir nicht alle, die wir schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben – in denen die meisten ohne Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein gelebt wurden, weil man es nicht besser wusste – vorbelastet? Mich erstaunt es nicht, dass viele MCS-Betroffene grad in den Jahrgängen zwischen 1955 – 1965 zu finden sind. Zufall?
Auch wenn ich auf Lebensmittelzusatzstoffe nicht näher eingehen will, so kann ich jedem nur raten,
auf Konservierungsstoffe, Aromastoffe, Geschmacksverstärker, Glutamat usw. in Lebensmitteln zu verzichten, d.h. lieber selber kochen und dabei so viel wie möglich vermeiden, als Fertigprodukte essen.
Und, denkt daran, auch über die Haut gelangen diese in unseren Körper. Konservierungsstoffe sind in Shampoos, Seifen, Duschgels, Parfüms, Waschmitteln usw. enthalten und sie gehen im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut!
http://www.t-online.de/ratgeber/gesundheit/ernaehrung/id_46159078/-konservierungsstoffe-wie-schaedlich-sind-sie-.html

Textilien (belastete Kleider), Alltagsgegenstände, Hygieneprodukte (Slipeinlagen, Tampons, Binden), Putzmittel, Desinfektionsmittel, Lufterfrischer, alles was in einem Haushalt zu finden ist, der nur annähernd die Anforderungen eines modernen Lebens erfüllt, sind allesamt schadstoffbelastet. Hier gibt es unzählige Informationen im Internet. Man sollte es nicht unterschätzen.
Umweltgifte, Feinstaubbelastungen, Wohngifte, über all das wurde jahrelang nicht viel gesagt. Die chronischen Krankheiten sind stark am Zunehmen. Diese kommen nach einer jahrelangen Belastung mit Schadstoffen, einfach irgendwann zum Ausbruch. Der Mensch hält ja doch einiges aus. Es ist deshalb ziemlich absurd, wenn Politiker und Mediziner diesem Phänomen der zunehmenden chronischen Erkrankungen und Allergien jetzt die Glaubwürdigkeit absprechen, sie oft sogar als Modekrankheit bezeichnen, in dem sie argumentieren, dass doch alles viel umweltfreundlicher geworden ist, wir viel gesünder leben, die medizinische Versorgung viel besser ist als früher und man ja viel gewissenhaftere Grenzwerte fest gelegt hat. Wieso werden die Langzeitschäden einfach nicht ernst genommen, wenn man sich derer heute doch bewusst ist und immer mehr Stimmen in Bezug darauf laut werden. Jeder Konsument kann in Erfahrung bringen, dass was uns vor vielen Jahren noch für völlig unbedenklich verkauft wurde, heute als höchst gesundheitsschädigend gilt.
DĂĽrfen diese Krankheiten alle nicht sein und werden sie deshalb nicht ernst genommen und tot geschwiegen, weil man sich vielleicht eingestehen mĂĽsste, dass doch nicht alles so unbedenklich war, wie es verkauft wurde?
https://astridur.wordpress.com/2017/01/14/mcs-eine-modekrankheit/

Genau so belächelt werden Personen, die unter Elektrosmog leiden. Er wird verharmlost. Ich gehöre noch nicht wirklich zu denen, die schwer darunter leiden. FĂĽr Menschen wie ich aber, die schon seit ĂĽber 30 Jahren mit Computern zu tun haben, weil er fĂĽr sie das Werkzeug Nr. 1 im Beruf war, ist die Strahlungsbelastung auf ein Menschenleben gerechnet enorm. Damals hatten wir noch Hochfrequenzbildschirme und der Computer fĂĽllte einen ganzen Raum. Dann kamen die PC’s fĂĽr jeden Haushalt, die Mikrowellen in jeder KĂĽche, die SatellitenschĂĽsseln auf jedem Balkon und dann die Handys. NatĂĽrlich habe ich mir auch ein Handy zugelegt. War ja praktisch. Weil mit der Zeit viel strahlungsärmere Bildschirme zur VerfĂĽgung standen, mit denen ich wenigstens meine ständigen Kieferschmerzen und den Schwindel minimieren konnte, konnte ich bei den normalen Handys grad noch mithalten, aber als dann die allgegenwärtigen Smartphones aufkamen, da habe ich die Reissleine gezogen. Mittlerweile ist die ständige Dauerbelastung durch flächendeckendem WLAN, Handymasten und Strahlung in allen Haushalten einfach ein ernsthaftes Problem, weshalb ich technisch einfach nicht mehr aufrĂĽsten will. Nein Leute. Ich habe keines, ich will keines und ich brauche keines. Noch mehr Strahlung geht einfach nicht. Wer einmal einen handy- und computerfreien Tag einlegen kann, der weiss, wie erholsam das ist und welcher Dauerbelastung wir täglich ausgesetzt sind.
https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-krankmacher-handy-100.html

Da ich an meinem Arbeitsplatz auch noch ständig Akten zu kopieren hatte und ich mir viele Jahre meinen Schreibtisch mit einem Laserdrucker teilte, der ständig lief, muss ich zusätzlich wohl annehmen, dass meine Atemwege ziemlich getonert sind. Gesund ist das nicht.
http://www.la-umwelt.de/umwelt/images/file/Gefaehrliche_Drucker.pdf

Und da wäre noch der Schimmel zu erwähnen. Ich stamme, was aufgrund meines Alters unschwer zu erkennen ist, aus einer Zeit, wo wir als Kinder noch kein Smartphone hatten und anstatt vor diesem, vor dem Computer oder dem Fernseher zu sitzen, haben wir draussen mit Kindern aus der Nachbarschaft Zirkus gespielt oder Räuber und Gendarm. Was war das doch fĂĽr eine schöne Zeit! Aber einen Nachteil hatte dieses, fĂĽr heute fast ärmliche, Leben denn doch. Da war Schimmel in dem alten Haus, das wir bewohnt haben. Es war so feucht, dass im Winter die Wände in den Zimmern mit Eiskristallen ĂĽberzogen waren. Weil wir aber auch nicht so viel Geld hatten, um das Haus gut durch heizen zu können, war es immer feucht. Das hat wohl den Grundstein gelegt, fĂĽr etwas was ich dann viele Jahre später in einer Wohnung erlebt habe, in der ich doch einige Jahre lebte. Zu spät habe ich entdeckt, dass unter der Fensterbank im Badezimmer, die mit einem Linoleum ĂĽberzogen war, sich dick schwarzer Schimmel ausgebreitet hatte, den ich viele Jahre nicht bemerkt habe. Damals litt ich am chronischer Bronchitis und musste Antibiotika nehmen. Besser wurde es nicht. Wenn wundert’s, dass ich heute bei Schimmelgeruch ein EngegefĂĽhl im Brustkorb und Hustenanfälle bekomme.
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/mensch-gesundheit/wohngifte/gesundes-wohnen/feuchtigkeitsprobleme-und-schimmel.html

Menschen in meinem Alter haben viele Lebensmittelskandale erlebt, von Dioxin Eiern, über Glykol im Wein bis hin zum Gammelfleisch. Sie haben vieles verwendet, was heute ganz anders betrachtet wird. Sie sind in einer Zeit aufgewachsen, in der man wohl ständig informiert wurde, dass der Wald stirbt, aber dass der Menschen Schaden nehmen könnte, das hatte sich nicht ins Bewusstsein gebrannt. http://khd-blog.net/Food/LM_Skandale_1.html

Es gäbe noch vieles aufzuzählen, da gibt es unzählige andere Faktoren, die zur Erkrankung geführt haben könnten, wie z.B. die ständigen Antibiotikabehandlungen und andere chemische Keulen in meinem Leben. Aber da dies der längste Blogeintrag ist, den ich je geschrieben habe, will ich auch irgend wann einmal zu einem Ende kommen. Wer bis hier durch gehalten hat, dem kann ich nur Danke sagen. 🙂

Schlussendlich muss ich einfach feststellen, dass alles was ich frĂĽher ganz selbstverständlich, völlig arglos und oft leider auch ĂĽbertrieben angewendet habe, heute nicht mehr vertrage. Irgendwann hat mein Körper gesagt: „Es reicht“.  Vielleicht kann ich mich glĂĽcklich schätzen, dass es so ist. Blöd ist nur, dass auf diese Weise ein normales Leben nicht mehr möglich ist, denn auch wenn ich all diese Stoffe in meinem Haushalt und Leben meide, so sind sie in grossen Mengen weiterhin in meinem Umfeld und meiner Umwelt vorhanden, dadurch dass andere sie verwenden. So werde ich weiterhin ausserhalb meiner Wohnung damit konfrontiert, viel mehr noch als frĂĽher, denn es wird weiter aus dem Vollen geschöpft und der Mensch glaubt gesund zu bleiben, in einer Umwelt, die er immer kränker macht (in Anlehnung an Sarah Wiener’s Zitat). Es ist ein Spiessrutenlauf, den Auslösern auszuweichen.
Will ich verhindern, dass ich krank werde, muss ich mich isolieren.

Und da möchte ich dann doch oft sagen: „Hilfe, ich habe MCS!“, auch wenn ich angesichts der vielen schädlichen Einflüsse in meinem Leben, und davon habe ich hier nur einige wenige aufgezählt, oft auch sagen muss:
„Hurra, ich lebe noch!“ 🙂

 

Gott stehe uns bei

 

MCS-Betroffene erleben mit der Krankheit nicht selten, dass sie umgeben sind von Zynikern, Ignoranten, Zweiflern, hartnäckigen Hinterfragern, und das in allen Bereichen des täglichen Lebens. Sie müssen sich nicht nur andauernd erklären, und sind dabei ständigen Diffamierungen ausgesetzt. Sie werden oft sogar auch verleumdet und erleben Rufmord. Das raubt ihnen die Kraft und schwächt sie in ihrem Alltag zusätzlich. Sie werden auf diese Weise langsam, in einem schleichenden Prozess zermürbt, aus dem sozialen Netz gedrängt, an den Rand der Gesellschaft gestellt und aus dem vertrauten Nest gestossen; ohne Rückhalt, ohne Hilfe, ohne Unterstützung. Entweder sind sie stark genug und überleben das, oder sie sterben.

So geht der Mensch, der sich die Krone der Schöpfung nennt, mit den Schwächsten um.
Das ist nicht menschlich, das ist tierisch. Es ist niedrigstes soziales Niveau in einer Gemeinschaft, die vorwärts kommen will, in dem sie die Schwächsten unter ihnen sich selbst überlässt.

MCS-Betroffene bräuchten Menschen in ihrem Umfeld, die ihnen vertrauen, die ihnen glauben, die akzeptieren, dass es ist wie es ist, und ihnen Rückhalt gewähren. Das würde sie stärken und gäbe ihnen die Möglichkeit, trotz der Schwere der Erkrankung teilzunehmen und sich einzubringen, im sozialen Gefüge. Genau das Gegenteil ist der Fall.
Schlimmer noch. Die Vernichtung der körperlich Schwächsten, und damit meine ich jene, die eine unsichtbare schwere Erkrankung haben, wird als völlig normal angesehen und jeder macht mit. So hofft man wohl, sie ohne Zutun loszuwerden.

Dr. Tino Merz, Toxikologe und Sachverständiger in Umweltfragen sagt es so:
„Mit dem Verlust der MenschenwĂĽrde geht soziale Isolation, Verlust des Arbeitsplatzes, mangelnde medizinische Versorgung und Versicherungsschutz sowie finanzieller Ruin einher. DarĂĽber hinaus werden auch fundamentale Rechte eingeschränkt. Ein konservativer juristischer Kommentar zum Grundgesetz (Mangold) sagt dazu: „… es ist die perfideste Form von Genozid, Betroffene, die sich selbst nicht (mehr) wehren können, sich selbst zu ĂĽberlassen …“ Die Situation der Umweltpatienten widerspricht demnach dem Artikel 2, Absatz 2 GG, dem Recht auf Leben und Gesundheit.“  http://dr-merz.com/pages/recht-bekommen.php

Nach über 20-jähriger Erkrankung, einem fast ebenso langen erfolglosen Kampf um Aufklärung in dieser Sache, unzähligen Gesprächen mit MCS-Erkrankten und Sammeln von Erfahrungswerten; in diesem kräftezehrenden Marathonlauf der zum Ziel hatte, die Anerkennung dieser schweren und stark einschränkenden Krankheit zu erreichen, was immer verbunden war, mit Hoffen auf Gerechtigkeit und Menschlichkeit, kann ich nur noch eines sagen:

GOTT STEHE UNS BEI!

MCS – Eine Krankheit, viele Gesichter

MCS


Multiple Chemikalien Sensitivität bzw. multiple chemical sensitivity

Klassifikation: WHO-ICD-10: T78.4
Allergien, nicht näher bezeichnet;
Kapitel 19 –Verletzungen, Vergiftungen

 

Konsenskriterien seit 1987
1. Die Symptome treten nach Chemikalienexposition reproduzierbar auf.
2. Das Beschwerdebild ist chronisch.
3. Das Beschwerdebild wird bereits durch niedrige zuvor tolerierte Konzentrationen, die allgemein gut vertragen werden, hervorgerufen.
4. Die Beschwerden bessern sich bzw. verschwinden nach Elimination des Agens.
5. Reaktionen treten gegenĂĽber zahlreichen, chemisch nicht verwandten Substanzen auf.
6. Die Symptomatik umfasst zahlreiche Organsysteme. FĂĽr die Ă„tiologie sind immunologische und nichtimmunologische Pathomechanismen bekannt.

Links zu Betroffenenberichten – Zeitungsartikel

Maria FrĂĽhling/Deutschland
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.multiple-chemikaliensensibilitaet-wenn-der-koerper-amok-laeuft.71537506-dbdc-4d21-8dc3-fceb325ceb2a.html

Dirk Kabel/Deutschland
http://m.abendblatt.de/region/norderstedt/article108605405/Der-Leidensweg-eines-MCS-Kranken.html

Dirk Kabel/10 Jahre später
http://m.abendblatt.de/region/norderstedt/article134267428/Koerperlich-ein-Wrack-doch-der-Lebenswille-ist-ungebrochen.html

Anne Brill/Deutschland
http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-kranke-frau-in-koblenz-sucht-dringend-unterstuetzung-_arid,1080981.html

Lennard/Deutschland
http://www.tagblatt.de/Nachrichten/19-jaehriger-Tuebinger-leidet-unter-chronischer-Erkrankung-an-chemischen-Schadstoffen-300189.html

Anonym/Frau aus Kempten/Deutschland
http://www.all-in.de/nachrichten/rundschau/Wenn-Leuchtstifte-krank-machen;art2757,719919

Aida Infante/Deutschland
http://www.sueddeutsche.de/reise/flugverkehr-gift-in-der-luft-ex-stewardess-fliegen-nur-noch-mit-sauerstoffzelt-1.988179

Lorena Axt/Deutschland
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Lorena-Axt-fluechtet-vor-Alltags-Giften-in-den-Rastenberger-Wald-1286357515

http://www.bild.de/bild-plus/regional/leipzig/krankheiten/ich-kann-nur-auf-dem-dachboden-leben-45796162,var=x,view=conversionToLogin.bild.html

Christian Schifferle/Schweiz
http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelwissen/d-126791026.html
https://www.ktipp.ch/artikel/d/flucht-vor-plastik-und-parfuem/

Silvia Nordt/Deutschland
http://www.bild.de/news/leserreporter/seltene-krankheiten/mcs-chemikaliensensibilitaet-25591554.bild.html

Marlene Winands/Deutschland
http://www.all-in.de/nachrichten/lokales/Marlene-Winands-62-aus-Wangen-leidet-an-Multipler-Chemikaliensensibilitaet-MCS;art26090,1830111

Gerd Höht/Deutschland
http://www.aussichten-online.de/hoeht.html

Nina Trentmann/Deutschland
https://www.welt.de/gesundheit/article13735176/Wenn-Daempfe-und-Duefte-zur-Tortur-werden.html

Cindy Duehring/USA
http://www.scinexx.de/dossier-detail-47-14.html

http://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=7821

Carina Steyer
http://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=7821

Monika Hohlmaier/Deutschland/Vergiftung mit Quecksilber
https://www.merkur.de/politik/raetselhafte-vergiftung-bei-hohlmeier-aerztin-rettete-mir-leben-6987321.html

Astrid Falk
http://www.tagblatt.ch/altdaten/tagblatt-alt/tagblattheute/sg/region/tb-sr/art770,184729

http://www.news.ch/Ein+Leben+auf+der+Flucht/472272/detail.htm

Jochen Steinhilber/Deutschland
http://www.gea.de/region+reutlingen/tuebingen/umweltgifte+leben+im+vergifteten+koerper.4725242.htm

http://www.fussball.de/newsdetail/erkrankter-kicker-stars-helfen-steinhilber/-/article-id/138557#!/section/news-detail

Christine Schneider/März 2003/Schweiz
https://www.ktipp.ch/artikel/d/flucht-in-den-tod/

Theres Pfister/Schweiz/Dezember 2001
https://www.ktipp.ch/artikel/d/chemikalien-empfindlichkeit-ich-blickte-dem-tod-ins-auge/

Johanna Watkins/USA/Januar 2017
http://www.bild.de/news/ausland/allergie/ich-bin-allergisch-gegen-meinen-mann-49806704.bild.html

Mike Bier
http://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Behandlungen-Krankheiten-Toxizitaet-Unterebersbach;art765,9390573

Links zu Videos/Fernsehbeiträgen mit Betroffenen

Nano 2010

Dr. Tereh/MCS-Wohnbaugenossenschaft
http://www.srf.ch/news/schweiz/wo-sich-umweltkranke-wohlfuehlen

Akte 06

ZDF/2011

Antje SchĂĽrmann/FrĂĽhstĂĽcksfernsehen Sat 1/2012
http://www.sat1.ch/tv/fruehstuecksfernsehen/video/chemische-hoelle-clip

2010/Top News

Lorena Axt/FrĂĽhstĂĽcksfernsehen Sat 1/2017

http://www.sat1.ch/tv/fruehstuecksfernsehen/video/1-allergie-wenn-ein-leben-nicht-mehr-moeglich-ist-clip?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_term=social_onsite&utm_campaign=sat1.de&utm_content=share_video_bottom

Britta Finstel/5.2.2017
http://rtlnord.de/nachrichten/chemikalienunvertraeglichkeit.html

Caroline MĂĽller/Schweiz
http://www.srf.ch/play/tv/quer/video/multiple-chemikalien-sensitivitaet-krank-und-einsam?id=4646636b-4322-4eb5-9487-41f4ad526b1a

Marie Theres Stettler/Schweiz/2004
http://www.srf.ch/play/tv/schweiz-aktuell/video/duefte-koennen-krank-machen?id=b75ba3e4-b38a-484e-a10c-fd52e19573a3

Astrid Falk/Schweiz/2008
http://www.srf.ch/play/tv/schweiz-aktuell/video/mcs-opfer?id=d5f64452-cc8b-4517-8efe-17e4fb753f91

Von der Aussichtslosigkeit in den Tod

Gedenkseite MCS-Betroffene
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=52327

http://www.mcs-infogate.de/memory/zum-gedenken

 

März 2017